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Neue [vdav]/vft-Studie 2013

Die neuesten Erkenntnisse in Sachen Auskunftsmedien und deren Nutzung hat in diesem Jahr der vft gemeinsam mit dem [vdav] in der aktuellen Nutzerstudie 2012 zusammengefasst. Auf einen Nenner gebracht heißt das: Der Mix macht‘s. Print bleibt weiterhin die Nummer Eins, mobile Anwendungen werden immer wichtiger. Wer also beides bedient, profitiert am besten.

Keine Überraschungen – und damit für manche Kritiker dann doch eine Überraschung – bietet die bereits zum zwölften Mal vom Meinungsforschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Branchenverbände [vdav] und vft durchgeführte Studie. Sie besagt im Wesentlichen, dass Print nach wie vor die meisten Nutzer hat. Mobile Angebote sind im Kommen, jüngere Nutzer eher online und mobil-affin als Ältere. Nur rund fünf Prozent der befragten Nutzer gaben an, Verzeichnismedien im vergangenen Jahr gar nicht genutzt zu haben. Im Gegenteil: Eine auf höchstem Niveau immer noch steigende Zahl von Nutzern attestiert den Verzeichnismedien das Attribut „zuverlässig“. In Zahlen ausgedrückt: 22 Prozent beträgt der Vorsprung von Print als am meisten genutztes Verzeichnismedium (mit 69,5 Prozent). Immerhin 47,2 Prozent machen die Online-Angebote aus, 18,2 Prozent die Telefonauskunft. Auf 10,5 Prozent kommen die Nutzungen über mobile Endgeräte – und haben damit den Vorjahreswert verdoppelt. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Buchnutzung ist noch immer fast sieben Mal so hoch wie der Zugriff über Smartphones. „Der Mix macht es.“, so fasst Heiko Hanslik, Präsident des vft und Geschäftsführer des Telefonbuchverlags der Saarbrücker Zeitung, die Studienergebnisse zusammen. „Das Buch wird noch lange seine wertvollen Dienste bei der Suche nach Kontakten, Angeboten und Dienstleistern leisten, aber auch gerade die mobilen Anwendungen liegen nicht nur im Trend, sondern werden in Zukunft eine wichtige Rolle in unserem täglichen Leben in einer modernen Informationsgesellschaft spielen.“ Verzeichnismedien spielen also über alle medialen Angebote und Kanäle hinweg eine wichtige Rolle im täglichen Leben. Dabei ist aber den Präsidenten beider Verbände ebenso wie den jeweiligen Mitgliedern klar, dass es eine Menge zukunftsweisender Entwicklungsmöglichkeiten für das Printprodukt gibt. Was zählt, ist der Mehrwert, der sich im Laufe der Jahre noch weiter verändern wird. Interessante Zahl zum Schluss: Sieben von zehn Deutschen nutzen gedruckte Auskunftsmedien. Wer hier denkt, Werbeinvestitionen lohnen sich nicht, verzichtet auf eine enorme Zielgruppe.

Der 150 Seiten umfassende Ergebnisband, der die Studienergebnisse im Detail aufzeigt und u. a. nach Nielsen-Gebieten aufschlüsselt, ist für Mitglieder über den passwortgeschützten Bereich zugänglich. Interessierte Nichtmitglieder können sich hier direkt an den Verband wenden.

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